Mysteriöses, altes, edles, geöffnetes Buch, aus dem ein blau-türkiser Rauch und ein paar Funken aufsteigen

Lehrveranstaltungen

Meine Kurse sind keine Schnupperkurse und keine lockere Freizeitgestaltung, sondern Lehrveranstaltungen mit entsprechenden Lehrinhalten für die freie Wirtschaft, die einem internationalen Qualitätsanspruch gerecht werden müssen. Ich werde meinen Qualitätsanspruch nicht nach unten korrigieren. Darüber hinaus sollte jedem Teilnehmer (m/w/d) klar sein, was meinen Lehrstil auszeichnet, was ich von Lernenden erwarte, welche Spielregeln in meinen Kursen gelten, und welche Werte vermittelt werden.
Der Einfluss von Unternehmen
In der mathematisch-technischen Branche und einer digital-vernetzten Welt ist es in der Realität besonders schwierig, sich, insbesondere den marktbeherrschenden Tech-Konzernen vollständig zu entziehen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man klar Stellung beziehen und die langfristigen, negativen Folgen von Oligopolen bzw. Monopolstellungen aufzeigen sollte. Das erklärte Ziel muss eine weitestgehende Unabhängigkeit von diesen unternehmerischen Interessen, z. B. Branding, im gesamten Bildungssystem sein, sonst kann die Freiheit der Lehre bereits dort nicht mehr gewährleistet werden. Unternehmen suchen nicht grundlos seit Jahrzehnten permanent die Nähe zur Lehre und damit die Möglichkeit, auf Lehrmaterial und über Weiterbildungen Einfluss zu nehmen. Statt gewinnmaximierenden Unternehmen den roten Teppich auszurollen, sich als Verkäufer und Influencer (m/w/d) einspannen sowie Projekte sponsern zu lassen und so wissentlich Lernende auf mehreren Ebenen aktiv in ihren Einflussbereich zu bringen, muss man insbesondere junge Menschen, die sich mitten in ihrer Entwicklung befinden, davor schützen.
Freiheit der Lehre
Lehre und Wissenschaft müssen eine Weiterentwicklung des Menschen ermöglichen und eine Gesellschaft mit den Fehlern der Vergangenheit konfrontieren, diese analysieren und die Faktoren, die dazu geführt haben, erklären, wenn möglich korrigieren und eine Aufarbeitung sicherstellen, damit sie sich nicht wiederholen. 

Man darf sich inhumanen, demokratiefeindlichen Strömungen, insbesondere in schwierigen Zeiten, niemals beugen oder dazu schweigen und damit indirekt Zustimmung signalisieren. 

Damit ein offener, vielfältiger Austausch von Erkenntnissen möglich ist, Informationen und Erfahrungen global geteilt werden können und eine Weiterentwicklung von Ideen und Lösungsansätzen unterstützt wird. 

Aus diesem Grund muss die (wissenschaftliche) Lehre frei von sowohl politischer als auch religiöser Einflussnahme und Instrumentalisierung sein. Sie muss sich den Menschenrechten, dem Wissen und der Weitsicht verpflichten.
Aufgabe von Lehrenden
Die Aufgabe von Lehrenden ist, nicht gefällig zu sein, es sich leicht zu machen und oberflächliche Argumentationen zu akzeptieren, populäre und unreflektierte Meinungen zu vertreten, sich bei den Massen anzubiedern und auf diesem Weg Menschen in ihren Vorurteilen und falschen Thesen zu bestätigen oder fragwürdige Aussagen unkommentiert zu lassen. Wissensvermittlung muss heißen, auf logische Fehlschlüsse hinzuweisen, Lernende aufzufordern, sich selbst und bestehende Sachverhalte bzw. Thesen mithilfe von Fakten und Analysen zu hinterfragen. Für alle Lehrenden müssen strengere ethische Richtlinien gelten, da sie maßgeblich in die Persönlichkeitsentwicklung und die zukünftigen Chancen eines (jungen) Menschen eingreifen können und so Generationen und die Zukunft einer Gesellschaft aktiv beeinflussen. Daher darf man sich nicht der Verantwortung entziehen, selbst wenn eine Mehrheit das bequemerweise anders sieht. Hinzu kommen weitere präventive Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Minderjährigen. Auch das gehört dazu.

Keine Zusammenarbeit
Unabhängigkeit

Weder direkt noch indirekt
Ein geschlossenes, schwarzes Eisentor mit Verzierungen und Spitzen
Big Tech
Es wird in meinen Kursen keine Zusammenarbeit mit Google, Apple, Meta, Amazon und Microsoft oder anderen geben. Aber keine Sorge, an Kritik in Bezug auf diese Konzerne wird sicherlich nicht gespart werden.
Eine Reihe gruseliger Hände, die nach oben greifen
Werbung
Meine Webseite ist und bleibt werbefrei. Ich nehme keine Angebote für bezahlte Beiträge oder werbliche Inhalte an. Kein Sponsoring. Weder lasse ich mich sponsern, noch sponsere ich andere. Im Unterricht wird auf unnötiges Branding verzichtet.
Schwarze Felsenlandschaft mit einem einzelnen Eisengitter
Beispiele
In der Lehre braucht man Beispiele, um einen Praxisbezug herzustellen. Dafür wurden eigene Beispiele entwickelt. Manchmal reicht das nicht, dann werden, wenn möglich zuerst Non-Profit- bzw. Hilfsorganisationen verwendet. Auch hier besteht keine bezahlte oder unbezahlte Zusammenarbeit.

Meine Erwartungen

Was ich von den Teilnehmern (m/w/d) in meinen Kursen erwarte.
Bild eines Hipster-Lamas mit orangefarbener Brille

Eigenleistung & Selbstständiges Denken

Die eigene Qualifikation muss durch eigene (geistige) Leistung erreicht werden. Das erfordert Arbeit, Selbstdisziplin, und dazu gehört der Wille, sich innerhalb der eigenen, individuellen Möglichkeiten anzustrengen und zu engagieren. Die Ausbeutung (der Ideen) anderer Menschen, Unternehmen und Länder, aufgrund eines finanziellen bzw. wirtschaftlichen, zeitlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Vorteils, oder eine bestehende Machtstellung dafür zu nutzen, ist keine Eigenleistung. Das verpflichtet, das geistige Eigentum anderer zu schützen und nur mit deren Erlaubnis zu nutzen. Außerdem wird diese Leistung anhand sachlicher, gesellschaftlich relevanter Kriterien, wie Ergebnissen, dem Beitrag zu Lösungen, mit dem Fokus auf Qualität, gemessen. Nicht in Prestige, Preisen, oder Likes.
Halboffenes, leeres Notizbuch mit Sternen, Mondsichel und Wolken auf dem Umschlag

Quellen

In meinen Kursen zählen Inhalte, Wissen und Qualität. Die Verfasser (m/w/d) müssen immer angegeben werden, und Verweise aus verlässlichen Quellen stammen.
Katze mit leuchtenden Augen und Verzierungen im Gesicht

Kritische Haltung & Wissenschaftliches Arbeiten

Neue Entwicklungen, Fortschritt im Allgemeinen und Entscheidungen, die weitreichende Konsequenzen für Menschen und Umwelt haben, müssen auf logisch korrekten Argumentationen und auf Fakten bzw. nachprüfbaren Resultaten basieren. Nicht auf unreflektierter (gekaufter, Klick-generierter) Meinungsmache. Dazu ist, wissenschaftliches Arbeiten, eine kritische Auseinandersetzung mit Thesen, Themen, Sachverhalten und neuen Entwicklungen zwingend notwendig. Außerdem braucht man dazu eines: eigenes Wissen. Es liegt auch in der Verantwortung von jedem, Aussagen und Thesen selbstständig und kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen (Faktenchecks), sowie richtig argumentieren zu können, bevor man Behauptungen anderer unreflektiert weiterverbreitet und sich an fragwürdigen Strömungen beteiligt.

Ehrlichkeit & Fairness

Als Grundlage einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe wird von jedem Teilnehmer (m/w/d) Ehrlichkeit, in Bezug auf Aussagen und Verhalten erwartet, um sich das Vertrauen und die Wertschätzung anderer dauerhaft zu verdienen. Auch bei Teamleistungen ist von allen besonders auf eine faire Verteilung der Arbeit und transparente Darstellung der Leistung des Einzelnen zu achten.
Kompass in Gold- und Türkistönen

Selbstkritik & Selbstreflexion

Der Wille zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung beinhaltet die Fähigkeit zur Selbstkritik und Selbstreflexion, auch in Bezug auf die Schwächen des eigenen Charakters. Die Schwächen oder Ängste von anderen Menschen werden nicht für den eigenen Vorteil genutzt. Wichtig ist auch, sich des eigenen Lebensumfeldes und der eigenen Kultur sowie deren (Aus-)Wirkung auf andere bewusst zu werden. Außerdem muss man ungerechtfertigte von konstruktiver Kritik unterscheiden können und wollen. Und die eigene Anspruchshaltung muss zuerst mit der eigenen Leistung abgeglichen werden.

Vielfältige Hintergründe & Lebensmodelle

Menschen mit diversen Hintergründen, vielfältigen Lebensmodellen und aus den unterschiedlichsten Kulturräumen wird mit Offenheit, Interesse, Verständnis, Flexibilität und Mitgefühl begegnet. Jeder Mensch wird zuerst anhand seines Charakters und seines tatsächlichen Verhaltens, seines Umgangs mit anderen, gemessen. Oberflächlichkeiten wie Herkunft, Aussehen bzw. einheitliche Schönheitsideale oder Status(-symbole) haben keinen Platz in meinen Kursen. Das Ziel muss eine fairere, gleichberechtigtere Weltgemeinschaft sein, die nicht mehr auf Nationalitäten begrenzt ist, sondern die ähnliche, gemeinsame, ethische Werte teilt, und in der sich jeder als kulturgeprägtes Individuum, unabhängig von seiner Herkunft, willkommen, akzeptiert und dadurch frei fühlen darf, solange er anderen nicht in ihren Rechten und Chancen beeinträchtigt oder schadet. Die Vielfalt von Menschen zu schätzen, bedeutet nicht, dass ein Zusammenleben immer leicht ist. Es steht außer Frage, dass unterschiedliche Hintergründe auch ein erhebliches Konfliktpotenzial besitzen können. Das zu ignorieren und der fehlende Wille, sich dem sachlich zu stellen, führt nicht zu einer gemeinsamen Lösung oder Verbesserung der Situation.

Fachliche Diskussionen

Man muss nicht in jedem Punkt einer Meinung sein. In einer pluralistischen Gesellschaft gehört es dazu, andere doof zu finden und trotzdem mit ihnen friedlich zusammenzuleben. Das heißt nicht, dass man falsche Aussagen unkommentiert lassen sollte oder keine Emotionen haben darf. (Fachliche) Diskussionen gehören in einer Gemeinschaft oft zu einer (gemeinsamen) Lösungsfindung. Das erfordert als Ausgangspunkt die freie, aber auch reflektierte Meinungsäußerung, fundierte Debatten und faire und möglichst diplomatische Dialoge. Bei Meinungsverschiedenheiten steht an erster Stelle, ein sachlicher Austausch, basierend auf Fakten, und niemanden absichtlich zu verletzen, zu erniedrigen oder mit Polemik zu schaden, um über die eigenen, schwachen Argumente oder fehlendes Wissen hinwegtäuschen zu wollen. Im Vordergrund muss der respektvolle, konstruktive Umgang mit unterschiedlichen Ansichten stehen, weiteren Wissenserwerb, nicht perfekten, dafür fairen Kompromissen, Ideen und Lösungen zu ermöglichen. Das erfordert genaues Zuhören, sich selbst und sein Ego zurückzunehmen, den Willen zum Perspektivwechsel und sich bewusst zu machen, dass Lernen und die Suche nach (neuen) Einsichten und Erkenntnissen oft in einem Spannungsfeld stattfinden müssen.  

Fledermausschwarm, der von rechts unten nach links oben fliegt

Identifikation mit Werten

Als Zeichen von Stärke werden Freundlichkeit, Anstand, (soziales) Engagement, Verantwortungsbewusstsein, Bodenständigkeit, Sozialkompetenz und die Fähigkeit, anderen Menschen ihre Individualität, Freiheiten sowie charakterlichen Eigenheiten zuzugestehen. Talent wird nicht höher bewertet als Fleiß, und wird nicht als Rechtfertigungsgrund für egoistisches oder inakzeptables gesellschaftliches Verhalten akzeptiert. Integrität und Authentizität sind wichtiger als Popularität. Es wird stets eine wertschätzende, hilfsbereite Haltung gegenüber jeder Person, unabhängig vom Status, gepflegt. Es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, nicht nur auf das eigene, sondern ebenso auf das mentale und körperliche Wohlergehen aller anderen in seinem Umfeld zu achten, um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten, in dem sich jeder sicher fühlen kann. Das gilt im Besonderen auch dann, wenn man die Person nicht mag. Stärke, Intelligenz und eine sonstige Überlegenheit werden niemals gegen Schwächere, sondern zum Vorteil der Gemeinschaft, eingesetzt. Gutmütigkeit wird nicht ausgenutzt, Emotionen und Ängste sowie negative Erfahrungswerte anderer werden ernst genommen und deren persönliche Grenzen strikt eingehalten.


Gestreifter Stern in Pink und Orange
PPost-it mit Schriftzug „you are what you do”

Kommunikation & Zeit

Der Kommunikationsstil ist sehr direkt, ergebnisorientiert und trotzdem empathisch und rücksichtsvoll. 

Mit der Zeit anderer Menschen wird besonders vorsichtig umgegangen. Das erfordert angemessene Vorbereitung, Rücksichtnahme und Pünktlichkeit.
Lehrkonzept
Lernen ist ein sehr individueller Prozess ist, der sich für jeden Menschen anders darstellen kann – mit persönlichen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Wir sind alle da, um miteinander und voneinander zu lernen, um im Ergebnis wachsen zu können. Auch kräftezehrende Rückschritte und Scheitern gehören zu einem Lernprozess dazu, ganz besonders dann, wenn er ethischem Handeln folgt.
Selbstorganisiertes Lernen
„Selbstorganisiertes Lernen“ bedeutet, dass sich Lernende unbekannte Lehrinhalte selbst beibringen müssen. Ich stimme der massiven Kritik von Lernenden diesbezüglich voll zu, daher findet so etwas in meinen Kursen nicht statt. Das entspricht auch nicht meiner Vorstellung von Lehre. Alle Lehrinhalte werden von mir ausführlich erklärt, und Übungen finden immer mit Anleitung und meiner Unterstützung statt. Niemand wird alleine oder zurückgelassen.
Gestreifter Stern in Pink und Orange

Selbstbestimmung
statt
Gruppenzwang

Ich lege viel Wert auf die Selbstbestimmung von Lernenden, und sie werden von mir darin unterstützt, eigene Wege zu gehen. 

Außerdem lehne ich Gruppenzwang ab. Jeder darf – auch innerhalb eines Teams – weiter ein Individuum mit eigenen Präferenzen bleiben. 

Daher können, unabhängig von den anderen, im Kurs Lernstrategien selbstständig gewählt, individuell entwickelt und das Lerntempo und Wiederholungen selbst festgelegt werden. 

Viele Aufgaben können nach eigenen Vorstellungen umgesetzt werden, um das eigene, individuelle Potenzial bestmöglich zu entfalten.
Gestreifter Stern in Pink und Orange

Verständnis
statt
Hausaufgaben

Hausaufgaben, Abfragen und Noten gibt es in meinen Kursen grundsätzlich nicht. 

Was ich erwarte, ist eine kurze, eigenständige Wiederholung nach der Stunde. 

Das, was im Kurs besprochen wurde, soll kurz nachgearbeitet bzw. selbstständig noch einmal ausprobiert werden. 

Dabei geht es nur darum, ob das Prinzip verstanden wurde oder unerwartet noch Fragen auftauchen.
Gestreifter Stern in Pink und Orange

Kooperation 
statt 
Wettbewerb

Weder ein Lernprozess, noch eine Gesellschaft darf in einem Gewinner-Verlierer-Schema organisiert sein, in dem Menschen gegeneinander ausgespielt werden. 

Davon profitiert nur immer die gleiche, kleine Gruppe.

Statt Wettbewerb unter den Teilnehmer (m/w/d) werden kooperative Verhaltensweisen gefördert, Lösungen und Ideen getestet und viel Wert auf experimentelles Spiel gelegt.
Gestreifter Stern in Pink und Orange

Interaktive Arbeitsweise 
statt 
Frontalunterricht

Anwesenheit reicht bei mir nicht. 

Meine Kurse sind ausgesprochen interaktiv gestaltet. 

Die Teilnahme an meinen Kursen erfordert aus diesem Grund in jeder Kursstunde eine aktive Mitarbeit von jedem. 

Sich zurücklehnen und sich passiv berieseln lassen, entspricht nicht meinem Lehrkonzept.
Die Eindimensionalität im 
mathematisch-technologischen 
Bereich samt einheitlicher 
Menschenbilder sind eine 
Gefahr für die Gesellschaft 
sowie die Demokratie und führen 
nicht zum Fortschritt, sondern 
zum Rückschritt.

Individuen

Um die verschiedenen Menschen in einer zunehmend technologisierten Gesellschaft und deren Bedürfnisse in einer Branche abbilden zu können, bedarf es eines Spektrums. Daher wird keine Wertung in mehr oder weniger wichtige Persönlichkeitsmerkmale oder Lerntypen vorgenommen, denn besonders die Tech-Branche benötigt dringend mehr menschliche Facetten, nicht nur Extremwerte, wie sehr kreative oder stark analytische Typen. Die Dominanz solcher einzelnen Charaktermerkmale und deren typischen Verhaltensweisen führen zu einem großen Ungleichgewicht in dieser Branche, während sich viele andere zurückziehen oder fernhalten.

Eine (digitale) Gesellschaft, und damit auch die Tech-Branche, braucht …

analytische

Menschen, die in allem so lange nach der verborgenen Logik suchen, bis sie diese gefunden haben und das ganze Bild erkennen können. Sie wollen das Problem auf allen Ebenen verstehen und müssen Sachverhalte analysieren, Thesen auseinandernehmen und prüfen, Szenarien durchdenken und selbst die kleinsten Mosaikstücke untersuchen. Ihre Stärke besteht auch darin, Dinge im Detail bis an ihr Ende durchzudenken. Auf diese Weise können sie unentdeckte Faktoren finden, falsche Annahmen widerlegen und neue Erkenntnisse gewinnen.

vielseitige

Menschen, die sich nicht nur mit einer Sache beschäftigen wollen und können. Sondern vielmehr, in variierenden Zusammenhängen denken, sich Themen aus vielen Perspektiven nähern können und so spielend vermeintlich Gegensätzliches miteinander verbinden oder neue Kontraste erschaffen. Ihr vielfältiges Wissen sowie ihren großen, mannigfaltigen Erfahrungsschatz lassen sie in Form von Ideen in die unterschiedlichsten Projekte einfließen.

praxisnahe

Menschen, die nur ein Minimum an Grundlagen der theoretischen Lehrinhalte benötigen, nicht jede Ausnahme kennen müssen, um loszulegen. Sie haben keine Angst, ins kalte Wasser zu springen und es einfach auszuprobieren, und besitzen die bewundernswerte Bereitschaft, dabei Fehler zu machen und hinzufallen. Sie schließen ihre Wissenslücken Learning by Doing, durch ihre gemachten Erfahrungen, und entwickeln sich und ihren Wissensstand durch experimentelles Arbeiten weiter.

sozialkritische

Menschen, die nicht bereit sind, sich mit bestehenden Vorstellungen, dem gesellschaftlichen Status quo, abzufinden, und couragiert auf Veränderungen pochen. Die gesellschaftlichen Regeln kritisch hinterfragen, sich mit fragwürdigen Traditionen nicht arrangieren und der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Die Ungerechtigkeiten aktivistisch angehen und dazu auffordern, bestehende Sachverhalte neu zu denken. Es braucht unkonventionelle Charaktere, die sich für andere und speziell die Rechte von Schwächeren friedlich, aber entschlossen einsetzen.

entdeckungsfreudige

Menschen, die abenteuerlustig und unerschrocken loslegen. Für sie hat die Welt unendlich viel Spannendes zu bieten. Sie bringen eine gewisse Risikofreude, Freiheitsliebe und Spontanität mit, und wagen sich unbekümmert auf unbekanntes Terrain, gehen neue Wege, nähern sich auftretenden Fragestellungen mit einer Begeisterungsfähigkeit, die ihresgleichen sucht. Mit Elan und Esprit, wagen sie Neues, reißen andere mit und finden scheinbar mühelos ungewöhnliche Kompromisse.

spezialisierte

Menschen, die starke Präferenzen für ein Gebiet oder für ein einzelnes Thema entwickeln und sich über einen enorm langen Zeitraum, nicht selten ein ganzes Leben, kontinuierlich mit der Materie beschäftigen, können. Ihr intensives, tiefergehendes Interesse, verbunden mit einer großen Portion Ehrgeiz und Willensstärke, führt zu dem Expertenwissen. Dieser Wissensschatz wird dringend benötigt, um fundierte Entscheidungen mit Zukunftsbezug treffen zu können.

introvertierte

introvertierte Menschen, für die es besonders schwierig ist, über ihren Schatten zu springen, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, da sie den Rückzug benötigen. Sie haben andere Stärken, die sie in die Gesellschaft einbringen. In einer die Oberflächlichkeit und den Konsum zelebrierenden Welt sind sie der stille, schüchterne Gegenpol und bewahren die Nachdenklichkeit, Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit. Dabei zeichnet sie besonders ihr überlegtes Handeln und ihre vorsichtige Wortwahl aus.
Schwarzes Plakat mit einbeiniger, weißer Fledermaus und dem Schriftzug „Comes as“

extrovertierte

Menschen, die sich selbstbewusst und energiegeladen auf den Bühnen dieser Welt zu Hause fühlen, sich oftmals spielerisch ihre Herausforderungen suchen und sich durch besondere Kontaktfreude auszeichnen. Denn sie haben das Talent, schnell das Eis brechen zu lassen, da sie sich auf viele Menschen einstellen, auf diese zugehen und sie mit Leidenschaft, Witz und Originalität begeistern können. Sie lieben das kommunikative, gesellige Miteinander und bringen auf diese Weise Menschen durch ihre Aktivitäten und Einfallsreichtum zusammen.

sensible

Menschen, die anderen mit Rücksicht und Empathie begegnen und viel Verständnis für das Zwischenmenschliche aufbringen können. Es braucht diese vorsichtigen, feinfühligen Naturelle, die in einem zunehmend verrohenden Gesellschaftskonzept die feinen Nuancen in der Welt noch wahrnehmen, die Schönheit auch im Kleinen erkennen und anderen zeigen können. Von künstlerisch-verträumten Feingeistern, deren Schaffen im kreativen Bereich, dem Spiel mit Farben, bis zu bis sprachlich und literarisch Interessierten mit einem Gespür für die feinen Zwischentöne.

beständige

Menschen, deren Leistungen aufgrund ihrer zurückhaltenden Art viel zu oft übersehen werden. Dabei sind sie es, die in vielen Unternehmen und Organisationen die Dinge durch ihre Kontinuität und Gewissenhaftigkeit und Fachwissen still am Laufen halten. Das ist besonders wichtig, da sonst vieles im Chaos versinken würde. Bestens organisiert und umfassend informiert, erledigen sie auch die weniger beliebten, aber dringend notwendigen Arbeitsaufgaben, da sie sich konsequent dem Zweck verschreiben, und stützen so ganze Teams.
Schwarzer Schwan mit dem Schriftzug „you are“
Schwarzweißes Kreis-Logo mit einer Krone und darunter dem Wort „NO“, über dem der pinke Schriftzug „Tech“ steht

Menschliche Facetten

Diese Menschen und alle Abstufungen werden in einer (digitalen) Gesellschaft und somit auch in der Tech-Branche gebraucht. Jeder Mensch kann, völlig unabhängig davon, was er für ein Typ ist und welche persönlichen Herausforderungen das mit sich bringt, wenn er will, etwas Positives zu dieser Gesellschaft und dieser Welt beitragen.
Woher kommst du?

Vorstellungsrunde

Auf die typische Vorstellungsrunde am ersten Kurstag wird bewusst verzichtet. Von vielen Menschen wird dies als sehr unangenehm empfunden und erhöht den Stressfaktor vor dem Kursstart, vor allem bei introvertierten, schüchternen Menschen, enorm. Viele Menschen haben Angst, zu Anfang bereits in eine Schublade gesteckt zu werden (Herkunft, Religion, Eltern, Bildungsschicht, …), aus der man gar nicht oder nur sehr mühsam wieder über die Zeit herauskommt. Jeder soll die Chance bekommen, von den anderen möglichst unvoreingenommen wahrgenommen und aufgrund seiner Persönlichkeit beurteilt zu werden. Mit der Zeit lernt man sich sowieso kennen. Außerdem soll jeder selbst für sich entscheiden dürfen, wann, was und mit wem er etwas in der Gruppe teilen möchte und womit er sich wohlfühlt.

Machtinstrument

Die Tech-Branche ist international für ihr Gatekeeping im negativen Sinne bekannt. Damit ist gemeint, dass das Tech-Establishment sehr bemüht, darum ist, es anderen möglichst schwer zu machen, ebenfalls den Fuß in diese Branche zu bekommen. Es hat den Charakter eines fragwürdigen Massensports. Hier wird Wissen als Machtinstrument gegen andere eingesetzt, und die eigene Position massiv verteidigt, um die drohende Konkurrenz möglichst frühzeitig auszuschalten, damit man sich ihr erst gar nicht stellen muss. Besonders Anfänger (m/w/d) werden so lange von diesem skrupellosen Mob (öffentlich) fertig gemacht, bis sie das Programmieren wieder aufgeben. Inzwischen hat es einen Punkt erreicht, dass sich sogar Teile der Tech-Welt seit ein paar Jahren davon distanzieren, um menschenähnlich zu bleiben. 

Manche ahnen es vielleicht schon: Dieses Gatekeeping läuft bei mir nicht. 

Wissen wird geteilt, Anfänger (m/w/d) unterstützt, Kritik muss konstruktiv sein und weiterhelfen, oder man ist still. Und Egotrips, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass man außer Tech sonst im Leben und als Mensch wenig vorzuweisen hat, bekommen bei mir keine Bühne und dementsprechend auch kein Publikum.

Gate­kee­per, der

Substantiv, maskulin 
[ˈɡɛɪ̯tkiːpɐ] 
Eine männliche Person, die aufgrund ihrer fachlichen, beruflichen oder sozialen Position den Aufstieg bzw. den Einstieg anderer Menschen unterstützen oder erschweren kann. 
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