Sprachkompetenz & Sprachniveau
Die Kurse und Seminare finden in deutscher Sprache statt.
Für die Teilnahme an allen meinen Kursen ist ein gutes Textverständnis auf C1 bzw. Muttersprachniveau dringend notwendig.
Ich setze eine regelmäßige Leseübung von ganzen DIN A4-Seiten oder Büchern (nicht: einzelne Wörter und Chatnachrichten) voraus.
Lesen & Schreiben
In fast jeder Kursstunde werden mehrere Seiten gelesen. Mitschreiben ist nicht notwendig, wer möchte, kann sich Notizen machen.
Projekte
- Hinzu kommen im Bereich Ethik beispielsweise Zeitungsartikel, Recherchen, Studien und Gesetzestexte.
- Diese Informationen müssen gelesen und analysiert werden.
- Für die Projektarbeit werden kurze Texte selbst geschrieben – alleine und auch in Gruppen.
- Bücher können aus Zeitgründen nicht gelesen werden.
- Auf perfekte Rechtschreibung lege ich dabei keinen Wert, sondern auf den Inhalt und die Argumentation.
Sprache
In meinen Kursen wird auf eine offene, ehrliche, und empathische, freundliche, nichtdiskriminierende Sprache viel Wert gelegt.
Dementsprechend wird schriftlich immer gegendert, unabhängig davon, was die Politik entscheidet. Mündlich darf jeder selbst entscheiden, ob er gendern möchte.



Selbsttest
Wer die gesamte Webseite ohne Probleme und Unterbrechungen konzentriert lesen kann, ist optimal vorbereitet.
Wer hingegen für die eine Seite schon drei Teepausen, zwei kurze Spaziergänge und 15-maliges Smartphone-Checken braucht, ist es ganz sicher nicht.
Logische Fähigkeiten
Logische Fähigkeiten Es wird in Verbindung mit Coding immer wieder betont, wie wichtig die Fähigkeit, logisch zu denken, im Tech-Bereich ist. Aber was ist damit gemeint?
Was ist Logik?
Das Licht ist aus, man drückt auf einen Lichtschalter. Ist das Licht jetzt an? Normalerweise schon. Das ist Logik. Dazu musste man nicht Physik studieren oder etwas berechnen. Aber man ist jetzt auch nicht spontan zum Ingenieur (m/w/d) geworden, nur weil man das Licht angeschaltet hat.
Sondern die Logik, der gesunde Menschenverstand und auch die Erfahrung haben einen dahin geführt.
Welche Computerkenntnisse braucht man für die Kurse?
Die Grundkurse HTML & CSS3 und Vanilla JavaScript sind für Anfänger (m/w/d) ohne Vorkenntnisse gestaltet.
Es werden von mir weder Technikkenntnisse, noch Erfahrung im interaktiven Online-Unterricht vorausgesetzt.
Ich achte auch im Kursverlauf sehr darauf, dass alles selbstständig durchgeführt werden kann und gemeinsam im Kurs trainiert wird. Damit alle unabhängig von dem eigenen Hintergrund die gleiche Chance haben, in diese Themen hineinzuwachsen, und niemand auf sein Umfeld angewiesen ist.
Wer mit dem Rechner schon einmal an Online-Unterricht teilgenommen hat, ist bestens vorbereitet.
Bitte beachten: Die technischen Voraussetzungen, siehe unten, müssen im Vorfeld erfüllt sein.


Bin ich gut genug?
Hier habe ich die weiteren Fragen, die im Zusammenhang mit Coding meistens auftauchen, ausführlich beantwortet.
Schulnoten
Bei vielen besteht eine große Unsicherheit in Bezug auf die Schulnoten, speziell, wenn es um Mathematik und Englisch geht.
Daher gleich mal vorab: Die charakterlichen Eigenschaften wie Hartnäckigkeit sind entscheidender fürs Coding als die Schulnoten.
Schulnoten allein haben sowieso zu wenig Aussagekraft, da man den Kontext bei einem Menschen oftmals nicht kennt. Die einen haben Eltern, die helfen können, und tolle Lehrer (m/w/d), die anderen eines oder beides nicht. Von dem massiven Schulmobbing mal abgesehen. Solche Faktoren beeinflussen das Lernverhalten eines Menschen direkt. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit einer ungerechten Chancenverteilung in der Gesellschaft. Deswegen können Schulnoten das Potenzial eines Menschen oft auch nicht abbilden.
Bestehende Ungerechtigkeit als ausschlaggebendes Kriterium für die nächste Beurteilung eines Menschen zu heranzuziehen, führt nur zu weiteren falschen Schlüssen.
Wer großes Interesse an Wissen und Weiterentwicklung hat, lernt, fleißig und gut organisiert ist, es verstehen will und es immer wieder trotz Niederlagen versucht, hat die richtige Einstellung für den Tech-Bereich. Auch dann, wenn man gerade wieder eine 5 in Mathe geschrieben hat.
Wer seine guten Noten primär dem Auswendiglernen bzw. Bulimie-Lernen verdankt, um sich nicht tiefergehend mit Dingen beschäftigen zu müssen, und dementsprechend nur für den nächsten Test lernt, der ist trotz guter Noten fürs Coding bzw. Tech oft nicht geeignet.
Daher gleich mal vorab: Die charakterlichen Eigenschaften wie Hartnäckigkeit sind entscheidender fürs Coding als die Schulnoten.
Schulnoten allein haben sowieso zu wenig Aussagekraft, da man den Kontext bei einem Menschen oftmals nicht kennt. Die einen haben Eltern, die helfen können, und tolle Lehrer (m/w/d), die anderen eines oder beides nicht. Von dem massiven Schulmobbing mal abgesehen. Solche Faktoren beeinflussen das Lernverhalten eines Menschen direkt. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit einer ungerechten Chancenverteilung in der Gesellschaft. Deswegen können Schulnoten das Potenzial eines Menschen oft auch nicht abbilden.
Bestehende Ungerechtigkeit als ausschlaggebendes Kriterium für die nächste Beurteilung eines Menschen zu heranzuziehen, führt nur zu weiteren falschen Schlüssen.
Wer großes Interesse an Wissen und Weiterentwicklung hat, lernt, fleißig und gut organisiert ist, es verstehen will und es immer wieder trotz Niederlagen versucht, hat die richtige Einstellung für den Tech-Bereich. Auch dann, wenn man gerade wieder eine 5 in Mathe geschrieben hat.
Wer seine guten Noten primär dem Auswendiglernen bzw. Bulimie-Lernen verdankt, um sich nicht tiefergehend mit Dingen beschäftigen zu müssen, und dementsprechend nur für den nächsten Test lernt, der ist trotz guter Noten fürs Coding bzw. Tech oft nicht geeignet.
Dazu muss ich erst einmal sagen, dass Schulmathematik für viele, mich eingeschlossen, nicht als Mathematik zählt, sondern ausschließlich bloßes, teilweise sinnfreies Rechnen darstellt. Das produziert unnötige Probleme.
Was ist der Unterschied zwischen Rechnen und Mathematik? Die Perspektive, die Freiheit und die Anwendung.
Rechnen
Man bekommt eine Aufgabe gestellt und soll ein oder mehrere Ergebnisse ausrechnen und dann in der Praxis damit was tun? Richtig! Gar nichts. Das ist eine reine Berechnung. Mehr auch nicht. Es ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Mathematik, um Erkenntnisse zu gewinnen, aber nicht die Mathematik selbst, und erst recht nicht der spannende Teil.
Mathematik
Anders als in der Schule ist die Verwendung von Mathematik, z. B. beim Coding, nicht bloße Theorie, sondern ist ein anwendbares Werkzeug, um eigene Ideen umzusetzen, etwas zu entwickeln oder zu gestalten. Man sieht das Ergebnis recht schnell, daher lernt man vieles in der Praxis, „Learning by Doing“. Die Berechnung übernimmt dabei der Computer.
Beispiel: Mathematik & Coding
Dieses blaue Quadrat soll zum Beispiel auf einer Webseite von links nach rechts fliegen.
Wozu braucht man jetzt die Mathematik in dem geschriebenen Code? Man muss dem Computer erst einmal sagen, dass es ein Quadrat (und nicht ein Kreis) sein soll, und was er mit dem Quadrat im Anschluss machen soll – von links nach rechts fliegen lassen, und nicht von oben nach unten, denn auch das wäre eine weitere Möglichkeit.
HTML5 & CSS3 und Vanilla JavaScript
Für die zwei Grundkurse im Frontend reicht einfache Schulmathematik, beginnend bei der 8., bis zur 10. Klasse Realschule, völlig aus. Auch wer mit Mathematik immer schon Probleme hatte, braucht sich gar keine Sorgen machen.
Backend
Man kommt auch im Backend mit diesen Grundlagen noch relativ weit, da es viel um logische Fähigkeiten und praktische Umsetzung mithilfe von Mathematik und weniger um höhere Mathematik selbst geht.
Hinweis
Es werden von mir trotzdem keine Mathematikkenntnisse vorausgesetzt, und alles wird noch einmal ausführlich im jeweiligen Kapitel von Anfang an erklärt, damit jeder auch mit Mathematik noch einmal neu und unbelastet starten kann.
Informatik
Wer aber in andere, sehr analytische Bereiche gehen und beispielsweise Informatik studieren möchte, darf sich keine Hoffnungen machen. Informatik ist sozusagen ein technisches Mathematik-Studium, und im Ingenieurswesen (z. B. Robotik, KI, …) sieht es ganz ähnlich aus. In diesen Fällen muss man sehr gut in Mathematik sein.
Was ist der Unterschied zwischen Rechnen und Mathematik? Die Perspektive, die Freiheit und die Anwendung.
Rechnen
Man bekommt eine Aufgabe gestellt und soll ein oder mehrere Ergebnisse ausrechnen und dann in der Praxis damit was tun? Richtig! Gar nichts. Das ist eine reine Berechnung. Mehr auch nicht. Es ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Mathematik, um Erkenntnisse zu gewinnen, aber nicht die Mathematik selbst, und erst recht nicht der spannende Teil.
Mathematik
Anders als in der Schule ist die Verwendung von Mathematik, z. B. beim Coding, nicht bloße Theorie, sondern ist ein anwendbares Werkzeug, um eigene Ideen umzusetzen, etwas zu entwickeln oder zu gestalten. Man sieht das Ergebnis recht schnell, daher lernt man vieles in der Praxis, „Learning by Doing“. Die Berechnung übernimmt dabei der Computer.
Beispiel: Mathematik & Coding
Dieses blaue Quadrat soll zum Beispiel auf einer Webseite von links nach rechts fliegen.
Wozu braucht man jetzt die Mathematik in dem geschriebenen Code? Man muss dem Computer erst einmal sagen, dass es ein Quadrat (und nicht ein Kreis) sein soll, und was er mit dem Quadrat im Anschluss machen soll – von links nach rechts fliegen lassen, und nicht von oben nach unten, denn auch das wäre eine weitere Möglichkeit.
HTML5 & CSS3 und Vanilla JavaScript
Für die zwei Grundkurse im Frontend reicht einfache Schulmathematik, beginnend bei der 8., bis zur 10. Klasse Realschule, völlig aus. Auch wer mit Mathematik immer schon Probleme hatte, braucht sich gar keine Sorgen machen.
Backend
Man kommt auch im Backend mit diesen Grundlagen noch relativ weit, da es viel um logische Fähigkeiten und praktische Umsetzung mithilfe von Mathematik und weniger um höhere Mathematik selbst geht.
Hinweis
Es werden von mir trotzdem keine Mathematikkenntnisse vorausgesetzt, und alles wird noch einmal ausführlich im jeweiligen Kapitel von Anfang an erklärt, damit jeder auch mit Mathematik noch einmal neu und unbelastet starten kann.
Informatik
Wer aber in andere, sehr analytische Bereiche gehen und beispielsweise Informatik studieren möchte, darf sich keine Hoffnungen machen. Informatik ist sozusagen ein technisches Mathematik-Studium, und im Ingenieurswesen (z. B. Robotik, KI, …) sieht es ganz ähnlich aus. In diesen Fällen muss man sehr gut in Mathematik sein.
Wie viel Englisch muss man beherrschen?
Die geforderten Englischkenntnisse sind in erster Linie abhängig von dem Unternehmen selbst.
DACH-Region
Für (ältere) Unternehmen, die primär in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) tätig sind, benötigt man oft immer noch keine (guten) Englisch-Kenntnisse.
Bei jüngeren Unternehmen und Start-Ups ist es ein bunter Mix.
Einige sprechen im Unternehmen vor allem Englisch, das sind oftmals international aufgestellte Teams.
Bei anderen ist beides notwendig: Englisch- und Deutschkenntnisse auf Muttersprachniveau. Und bei manchen wird wieder nur Deutsch gesprochen. Beides deutet immer darauf hin, dass Teile der Belegschaft, insbesondere die Führungskräfte und das Management, selbst keine oder nur sehr überschaubare Englischkenntnisse vorweisen können.
Daher sind die Chancen, auch ohne (gute) Englischkenntnisse einen Job zu bekommen, im Moment noch relativ gut.
Europaweit, international
Aber die Tech-Branche ist und bleibt englischsprachig und wird niemals deutschsprachig werden. Für eine Tätigkeit in einem modernen Tech-Unternehmen, das europaweit bzw. international tätig ist, mit Profis aus der ganzen Welt, sind Englischkenntnisse unausweichlich, da die gesamte Kommunikation meistens nur auf Englisch stattfindet.
Mit „Kommunikation“ ist nicht nur die Kommunikation im Unternehmen gemeint, sondern besonders auch die für den Job wichtigen Informationen, wie Lösungen und Antworten, in internationalen Foren, Büchern, Videos bzw. Diskussionen etc.
Übersetzungen sind oft nur eine Zwischenlösung, aber keine Endlösung.
Wer also außerhalb des deutschsprachigen Raums mitspielen will, wird sich früher oder später mit Englisch auseinandersetzen müssen, aber viele haben mit wenigen Kenntnissen begonnen und sind mit der Zeit, während des Lernens und in der beruflichen Praxis, in die Sache reingewachsen. Das kann sehr herausfordernd sein, aber für manche Lerntypen ist es sogar praxisnäher als in der Schule, denn so weiß man, wofür man lernt, und kann das Vokabular gleich am nächsten Tag in der Arbeit anwenden.
Hinweis
Die Kurse finden auf Deutsch statt, Übersetzungen und Erklärungen zu den englischen Begriffen erhält man zusammen mit den Themen.
Auch hier werden keine Vorkenntnisse erwartet, und die Angelegenheit ist sehr überschaubar. Kurz um: Für Anfänger (m/w/d) sind Englischkenntnisse nicht das Wichtigste. Also, keine Panik, die Englischnote ist erstmal nicht so wichtig.
Die geforderten Englischkenntnisse sind in erster Linie abhängig von dem Unternehmen selbst.
DACH-Region
Für (ältere) Unternehmen, die primär in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) tätig sind, benötigt man oft immer noch keine (guten) Englisch-Kenntnisse.
Bei jüngeren Unternehmen und Start-Ups ist es ein bunter Mix.
Einige sprechen im Unternehmen vor allem Englisch, das sind oftmals international aufgestellte Teams.
Bei anderen ist beides notwendig: Englisch- und Deutschkenntnisse auf Muttersprachniveau. Und bei manchen wird wieder nur Deutsch gesprochen. Beides deutet immer darauf hin, dass Teile der Belegschaft, insbesondere die Führungskräfte und das Management, selbst keine oder nur sehr überschaubare Englischkenntnisse vorweisen können.
Daher sind die Chancen, auch ohne (gute) Englischkenntnisse einen Job zu bekommen, im Moment noch relativ gut.
Europaweit, international
Aber die Tech-Branche ist und bleibt englischsprachig und wird niemals deutschsprachig werden. Für eine Tätigkeit in einem modernen Tech-Unternehmen, das europaweit bzw. international tätig ist, mit Profis aus der ganzen Welt, sind Englischkenntnisse unausweichlich, da die gesamte Kommunikation meistens nur auf Englisch stattfindet.
Mit „Kommunikation“ ist nicht nur die Kommunikation im Unternehmen gemeint, sondern besonders auch die für den Job wichtigen Informationen, wie Lösungen und Antworten, in internationalen Foren, Büchern, Videos bzw. Diskussionen etc.
Übersetzungen sind oft nur eine Zwischenlösung, aber keine Endlösung.
Wer also außerhalb des deutschsprachigen Raums mitspielen will, wird sich früher oder später mit Englisch auseinandersetzen müssen, aber viele haben mit wenigen Kenntnissen begonnen und sind mit der Zeit, während des Lernens und in der beruflichen Praxis, in die Sache reingewachsen. Das kann sehr herausfordernd sein, aber für manche Lerntypen ist es sogar praxisnäher als in der Schule, denn so weiß man, wofür man lernt, und kann das Vokabular gleich am nächsten Tag in der Arbeit anwenden.
Hinweis
Die Kurse finden auf Deutsch statt, Übersetzungen und Erklärungen zu den englischen Begriffen erhält man zusammen mit den Themen.
Auch hier werden keine Vorkenntnisse erwartet, und die Angelegenheit ist sehr überschaubar. Kurz um: Für Anfänger (m/w/d) sind Englischkenntnisse nicht das Wichtigste. Also, keine Panik, die Englischnote ist erstmal nicht so wichtig.
Schulnoten in Deutsch sind nicht von Interesse.
Am wichtigsten ist die Lesekompetenz. Siehe unten.
Am wichtigsten ist die Lesekompetenz. Siehe unten.
Lernschwächen
Spielt beim Coding tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Die englischen Wörter, die man beim Coding verwendet, sind alle im Vorfeld festgelegt, und eine Software hilft sogar bei der Schreibweise. So wird jede notwendige Kenntnis der Rechtschreibung an sich auf ein Minimum reduziert.
Hinzu kommt, dass man in der beruflichen Praxis auch für z. B. Webseiten keine Texte schreiben muss, denn das ist ein anderer beruflicher Bereich.
Es reduziert sich (auch bei Englisch) auf die E-Mail-Kommunikation, für die es Hilfsmittel gibt, und die technische Dokumentation.
Hinzu kommt, dass man in der beruflichen Praxis auch für z. B. Webseiten keine Texte schreiben muss, denn das ist ein anderer beruflicher Bereich.
Es reduziert sich (auch bei Englisch) auf die E-Mail-Kommunikation, für die es Hilfsmittel gibt, und die technische Dokumentation.
Die Rechenschwäche ist für das Coding, gerade im Frontend, kaum relevant, da es um Mathematik und Logik geht. Ähnlich sieht es auch noch in einem Teil des Backends aus. Denn statt der bloßen Theorie auf hohem Abstraktionsniveau bzw. des sinnbefreiten Rechnens, was vielen Betroffenen die meisten Probleme bereitet, findet die Mathematik in einem praxisnahen Kontext mit einem hohen Aussagewert statt. Die Frage „Wozu brauche ich das?“ und „Wie funktioniert das?“ wird sofort beantwortet. Das ist generell von großem Vorteil.
Das kommt auf den Einzelfall an. Das Coding ist für Menschen mit ADHS durchaus geeignet, solange ein sehr ausgeprägtes Interesse daran besteht. In dem Fall kann die Energie dort als Tastatursport ausgelebt werden. Gerade beim Coding kann man dann die Stärken wie Hyperfokussierung ausspielen, damit weit kommen und zu einem Spezialisten (m/w/d) in einem Bereich werden.
Außerdem ist die Tech-Branche für ihre ständigen Veränderungen bekannt und etwas flexibler, auch das ist ein Pluspunkt, so bleibt es lange spannend und es gibt immer irgendetwas Neues zu entdecken. Auch das kommt Menschen mit ADHS oft entgegen, zumal einige besser mit dem hohen Stresslevel umgehen können und permanente Langeweile als unangenehmer empfinden.
Den Alltag darf man sich aber nicht wie actionreiche Computerspiele vorstellen. Man muss sich bewusst machen, dass die Realität jeden Tag bedeutet, lange vor dem Rechner zu sitzen, nachzudenken, zu tippen und sehr konzentriert und präzise zu arbeiten. Wichtig ist, dass neben dem Schreiben, Verbessern und Löschen von Codes die Hauptaufgabe darin besteht, Fehler zu finden, anstatt Leichtsinnsfehler aufgrund fehlender Konzentration massenhaft noch einzubauen.
Das wird also bei ADHS der Knackpunkt werden, und da sollte sich jeder realistisch selbst einschätzen können. Regelmäßiger, sportlicher Ausgleich ist bei den meisten zusätzlich dringend notwendig.
Außerdem ist die Tech-Branche für ihre ständigen Veränderungen bekannt und etwas flexibler, auch das ist ein Pluspunkt, so bleibt es lange spannend und es gibt immer irgendetwas Neues zu entdecken. Auch das kommt Menschen mit ADHS oft entgegen, zumal einige besser mit dem hohen Stresslevel umgehen können und permanente Langeweile als unangenehmer empfinden.
Den Alltag darf man sich aber nicht wie actionreiche Computerspiele vorstellen. Man muss sich bewusst machen, dass die Realität jeden Tag bedeutet, lange vor dem Rechner zu sitzen, nachzudenken, zu tippen und sehr konzentriert und präzise zu arbeiten. Wichtig ist, dass neben dem Schreiben, Verbessern und Löschen von Codes die Hauptaufgabe darin besteht, Fehler zu finden, anstatt Leichtsinnsfehler aufgrund fehlender Konzentration massenhaft noch einzubauen.
Das wird also bei ADHS der Knackpunkt werden, und da sollte sich jeder realistisch selbst einschätzen können. Regelmäßiger, sportlicher Ausgleich ist bei den meisten zusätzlich dringend notwendig.
Diese drei Lernschwächen decken selbstverständlich nur einen Teil ab, daher gibt es die Möglichkeit, mir im Vorfeld noch Fragen zu stellen.
Computer
Ich kenne mich mit Computern nicht gut aus. Kann ich trotzdem Coding lernen?
Eine weitere Sorge betrifft den Umgang mit Computern an sich. Viele Menschen haben das Gefühl, „schlecht“ in dem Bereich zu sein. Dieses negative Gefühl hat meistens rationale Hintergründe.
Gerade bei jungen Menschen ist es eher unwahrscheinlich, dass sie sich so schlecht auskennen, wie sie selbst annehmen. Denn auch ein Smartphone ist im Prinzip ein kleiner Computer, und daher lernen gerade jüngere Generationen diese Dinge sehr schnell. Wer also keine Angst vor dem eigenen Smartphone hat und damit zurechtkommt, braucht auch keine Angst vor dem Computer zu haben. Das erfordert nicht mehr Talent. Meistens geht es um etwas anderes: Das Smartphone ist man bereits gewöhnt, und man lernt spielerisch, auch durch andere, wie Freunde, Bekannte und die Familie. Deswegen denkt man bei vielem gar nicht darüber nach. Aber den Computer ist man oft noch nicht gewöhnt, das ist neu, und das macht erst einmal Angst. Bei Menschen, die es gewohnt waren, jeden Tag mit einem großen Computerbildschirm zu arbeiten, aber erst später ein Smartphone besaßen, war es genau umgekehrt. Es ist also kein neues Phänomen, sondern reine Gewohnheitssache, was man im Leben als Erstes kennengelernt hat.
Eine weitere Sorge betrifft den Umgang mit Computern an sich. Viele Menschen haben das Gefühl, „schlecht“ in dem Bereich zu sein. Dieses negative Gefühl hat meistens rationale Hintergründe.
Gerade bei jungen Menschen ist es eher unwahrscheinlich, dass sie sich so schlecht auskennen, wie sie selbst annehmen. Denn auch ein Smartphone ist im Prinzip ein kleiner Computer, und daher lernen gerade jüngere Generationen diese Dinge sehr schnell. Wer also keine Angst vor dem eigenen Smartphone hat und damit zurechtkommt, braucht auch keine Angst vor dem Computer zu haben. Das erfordert nicht mehr Talent. Meistens geht es um etwas anderes: Das Smartphone ist man bereits gewöhnt, und man lernt spielerisch, auch durch andere, wie Freunde, Bekannte und die Familie. Deswegen denkt man bei vielem gar nicht darüber nach. Aber den Computer ist man oft noch nicht gewöhnt, das ist neu, und das macht erst einmal Angst. Bei Menschen, die es gewohnt waren, jeden Tag mit einem großen Computerbildschirm zu arbeiten, aber erst später ein Smartphone besaßen, war es genau umgekehrt. Es ist also kein neues Phänomen, sondern reine Gewohnheitssache, was man im Leben als Erstes kennengelernt hat.
Der (Bildungs-)Hintergrund der Familie bzw. des direkten (Lebens-)Umfeldes oder der Kultur, in der man aufgewachsen ist, welche Rolle dort diese Technik im Alltag, Zuhause und in den Berufen der einem nahestehenden Menschen spielt, überträgt sich bei den meisten Menschen oftmals unbewusst auf ihren Umgang damit.
Je mehr man sich in einem Umfeld befindet, das selbst mit Technik nicht zurechtkommt und einem deswegen nicht helfen kann, desto schwieriger wird es für viele, den Einstieg zu schaffen. Denn wenn etwas nicht funktioniert, fühlt man sich allein, überfordert, hilflos, bis ohnmächtig, und schnell dumm. Um dann weiterzumachen und nicht aufzugeben, braucht man besonders viel mehr Mut. Ganz besonders, bei einem eingeschränkten Zugang zu Technik, aufgrund fehlender finanzieller Mittel, hat man Angst, etwas falsch zu machen. Denn jeder Fehler kann dann enorme (finanzielle) Konsequenzen haben. So kann man nicht so ungezwungen wie andere mit den Dingen umgehen, experimentieren und spielerisch lernen. Aber eben das macht den Umgang mit Technik aus.
Diese Angst und Ohnmacht entstehen nicht, wenn jemand da ist, der sich auskennt, und den man nachahmen bzw. fragen kann. Denn so erhält man die notwendige Unterstützung, um weiterzukommen, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß.
Je mehr man sich in einem Umfeld befindet, das selbst mit Technik nicht zurechtkommt und einem deswegen nicht helfen kann, desto schwieriger wird es für viele, den Einstieg zu schaffen. Denn wenn etwas nicht funktioniert, fühlt man sich allein, überfordert, hilflos, bis ohnmächtig, und schnell dumm. Um dann weiterzumachen und nicht aufzugeben, braucht man besonders viel mehr Mut. Ganz besonders, bei einem eingeschränkten Zugang zu Technik, aufgrund fehlender finanzieller Mittel, hat man Angst, etwas falsch zu machen. Denn jeder Fehler kann dann enorme (finanzielle) Konsequenzen haben. So kann man nicht so ungezwungen wie andere mit den Dingen umgehen, experimentieren und spielerisch lernen. Aber eben das macht den Umgang mit Technik aus.
Diese Angst und Ohnmacht entstehen nicht, wenn jemand da ist, der sich auskennt, und den man nachahmen bzw. fragen kann. Denn so erhält man die notwendige Unterstützung, um weiterzukommen, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß.
Dazu kommt ein weiterer wichtiger Punkt. Menschen vergleichen sich automatisch. Und je seltener man Menschen mit dem gleichen Hintergrund sieht, kennt oder kennen lernt, die beispielsweise gut in Mathematik oder Coding sind bzw. im Tech-Bereich arbeiten, desto mehr nimmt man an, dass es, weil es für andere auch schon zu schwierig war, man es selbst da auch nicht schaffen kann. Und dass alles etwas für weiße Männer ist.
Aber das stimmt nicht. Fehlende Gleichberechtigung und struktureller Rassismus haben nichts mit den Fähigkeiten eines Menschen zu tun, sondern oftmals schon mit den ungerechten Ausgangsbedingungen, und deshalb erneut mit dem Fehlen von gleichen Chancen. Natürlich kann das wieder zu dem gleichen Ergebnis führen: Angst, nicht gut genug zu sein, und dort nicht hinzugehören, und es deswegen gar nicht erst zu versuchen. Wer scheitert schon gern.
Aber das stimmt nicht. Fehlende Gleichberechtigung und struktureller Rassismus haben nichts mit den Fähigkeiten eines Menschen zu tun, sondern oftmals schon mit den ungerechten Ausgangsbedingungen, und deshalb erneut mit dem Fehlen von gleichen Chancen. Natürlich kann das wieder zu dem gleichen Ergebnis führen: Angst, nicht gut genug zu sein, und dort nicht hinzugehören, und es deswegen gar nicht erst zu versuchen. Wer scheitert schon gern.
Daher haben in den meisten Ländern der Welt nicht alle Menschen in einer Gesellschaft die gleichen Voraussetzungen in Bezug auf den Umgang mit Technik. Diese Ängste verbinden viele dann mit dem Computer. Aber gerade der Computer kann gar nichts dafür, denn der ist im Gegenteil zu der Gesellschaft und KI neutral. Es interessiert ihn nicht, wer man ist, sondern nur, ob er den geschriebenen Code versteht.
Es ist nicht ausschlaggebend für das Coding, ob man diese Nachteile im Leben hat, sondern der einzige wichtige Punkt ist, ob man die charakterlichen Voraussetzungen erfüllt, sich gerne damit beschäftigt, nicht, ob einen nur die Angst davon abhält.
Es ist nicht ausschlaggebend für das Coding, ob man diese Nachteile im Leben hat, sondern der einzige wichtige Punkt ist, ob man die charakterlichen Voraussetzungen erfüllt, sich gerne damit beschäftigt, nicht, ob einen nur die Angst davon abhält.
Kurse
Nein, es wird keinen Eingangstest geben, um teilnehmen zu können. Denn auch über Tests weiß man längst, dass nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben, weil die Lebensumstände und negative Erfahrungen das Testergebnis bereits im Vorfeld beeinflussen können, und es gibt bis heute keinen zuverlässigen Test, der die Persönlichkeit und das Potenzial eines Menschen ausreichend abbilden kann.
Außerdem halte ich Zeit für kein angemessenes Kriterium zur Beurteilung eines Menschen während eines Lernprozesses.
Deswegen verzichte ich bewusst darauf.
Der bisherige Bildungshintergrund soll eine möglichst geringe Rolle spielen, daher werde ich auch grundsätzlich nicht nach Schulnoten etc. fragen.
Statt eines Tests gibt es eine anonymisierte Bewerbung.
Außerdem halte ich Zeit für kein angemessenes Kriterium zur Beurteilung eines Menschen während eines Lernprozesses.
Deswegen verzichte ich bewusst darauf.
Der bisherige Bildungshintergrund soll eine möglichst geringe Rolle spielen, daher werde ich auch grundsätzlich nicht nach Schulnoten etc. fragen.
Statt eines Tests gibt es eine anonymisierte Bewerbung.
Einfach erklärt: Grundlagen sind das Wichtigste. Baut man zu viele Lücken auf, bricht ein System irgendwann in sich zusammen. Daher mache ich bei diesen Grundlagen keine falschen Kompromisse, und die meiste Zeit wird darin investiert, damit alle die Chance haben, sich später, unabhängig von meinen Kursen, selbstständig weiterentwickeln zu können, da sie stabil darauf aufbauen können.
Es ist äußerst bitter, wenn man über lange Zeit etwas lernt, dann alles zusammenkracht und man von vorne beginnen muss. Das ist Zeit- und Geldverschwendung, außerdem entsteht so auch ein Abhängigkeitsverhältnis, da man oft erneut jemanden benötigt, der einem aus dem Schlamassel hilft.
Deswegen sollte man nicht am falschen Ende sparen, nur weil irgendetwas anderes mal wieder gehypt wird, und es gleich richtig machen.
Es ist äußerst bitter, wenn man über lange Zeit etwas lernt, dann alles zusammenkracht und man von vorne beginnen muss. Das ist Zeit- und Geldverschwendung, außerdem entsteht so auch ein Abhängigkeitsverhältnis, da man oft erneut jemanden benötigt, der einem aus dem Schlamassel hilft.
Deswegen sollte man nicht am falschen Ende sparen, nur weil irgendetwas anderes mal wieder gehypt wird, und es gleich richtig machen.
Wer sollte die Kurse nicht besuchen?
Nein. Was dem einen hilft, ist für den anderen nebensächlich. Geschmäcker sind verschieden, und das trifft auch auf Lehrstile und Lehrmethoden zu. Mal abgesehen davon, dass man sich den eigenen Lerntyp nicht aussuchen kann.
Nicht für alle ist meine Art des Lehrens die ideale Wahl, und das ist völlig okay. Um Enttäuschungen zu vermeiden, klärt man so etwas am besten vorher.
Nicht für alle ist meine Art des Lehrens die ideale Wahl, und das ist völlig okay. Um Enttäuschungen zu vermeiden, klärt man so etwas am besten vorher.
Meine Kurse sind sehr kreativ, und das hilft vielen bildhaften Lerntypen, den Einstieg in abstraktere Themengebiete zu schaffen. Ausgesprochen analytische Personen, die große Freude an Kreativität und Fantasy haben, aber diese selbst vielleicht nicht so gut herstellen können, sind trotzdem sehr willkommen, und sie dürfen natürlich etwas analytischer arbeiten.
Aber für die analytischen Typen, für die alle Farben gleich aussehen, die kein Interesse an Fantasy und Geschichten haben, visuelle Darstellungen als völlig unnötig empfinden, meine Webseite eine bunte Zumutung ist, und stattdessen ausschließlich ihre nüchternen Tabellen in Grau, Weiß und Rot im Stil der 80er haben möchten, sind meine Kurse nicht das richtige Lernmodell.
Diesen Lerntypen würde ich sogar dazu raten, es sich selbst beizubringen – es gibt etliche Webseiten, die theoretisch und überhaupt nicht bildhaft gestaltet sind. Da werden diese Lerntypen auf jeden Fall fündig, und der Platz in meinem Kurs sollte fairerweise an jemand anderen gehen.
Aber für die analytischen Typen, für die alle Farben gleich aussehen, die kein Interesse an Fantasy und Geschichten haben, visuelle Darstellungen als völlig unnötig empfinden, meine Webseite eine bunte Zumutung ist, und stattdessen ausschließlich ihre nüchternen Tabellen in Grau, Weiß und Rot im Stil der 80er haben möchten, sind meine Kurse nicht das richtige Lernmodell.
Diesen Lerntypen würde ich sogar dazu raten, es sich selbst beizubringen – es gibt etliche Webseiten, die theoretisch und überhaupt nicht bildhaft gestaltet sind. Da werden diese Lerntypen auf jeden Fall fündig, und der Platz in meinem Kurs sollte fairerweise an jemand anderen gehen.
Die zweite Personengruppe, die sich mit meinem freiheitlichen Lehrkonzept sehr schwer tun wird, sind sehr konservative Lerntypen, die primär Auswendiglernen und darauf sehr stolz sind, Frontalunterricht und klassische Hausaufgaben bevorzugen, Eigenverantwortung und Freiheit als unangenehm empfinden oder den Druck eines Bootcamps benötigen, um erst einmal in die Gänge zu kommen. In dem Fall sollten andere Kurse, die eine hierarchischere Lehre vertreten, gewählt werden. Das mit der Ethik sehe ich hier auch eher sehr kritisch, denn es erfordert in meinen Kursen Autoritäten in Frage zu stellen, und das beißt sich mit dem Wunsch nach strenger Hierarchie.
Gleiches gilt für die Helikopter-Eltern. Dieser kontrollierende Erziehungsstil ist gleichermaßen mit mir nicht kompatibel. Das lehne ich aus pädagogischen Gründen ab, zudem lässt sich das mit den Projekten, der Freiheit und Selbstbestimmung in meinen Kursen nicht vereinbaren, die ich den Lernenden zugestehe, denn sie entscheiden unabhängig vom Alter selbst, und ich akzeptiere die permanente, störende Einmischung sowie zeitintensive Beschäftigungstherapie von Helikopter-Eltern sicher nicht.
Wer am liebsten an Computern rumschraubt, sich stundenlang mit der neuesten Technik und beschäftigen kann und alles auseinanderbauen will, sollte in die IT-Richtung gehen, da hat man viel mit Hardware und Netzwerken zu tun. Wir brauchen auch dringend mehr fähige Administratoren (m/w/d). Aber meine Kurse sind die andere Richtung (Software) und da wird dieser Typus todunglücklich. Das wäre schade, denn es gibt für Technik-Enthusiasten genügend andere Möglichkeiten in dem Bereich.
Technische Voraussetzungen
Die Grundkurse (HTML5 & CSS3 und Vanilla JavaScript) sind NICHT als Frontalunterricht per Videokonferenz gestaltet, bei dem man sich zurücklehnen kann, nur zuhören muss oder mal etwas Vorgegebenes abtippt.
Laptop oder PC als Grundvoraussetzung
Es wird EIN eigener Laptop oder PC mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 15,6 Zoll (39,6 cm) benötigt.
Kostenpunkt: ca. 300 Euro (Upcycling oder Neukauf)
Aktuelle Version des Betriebssystems (Windows, MacOS, Linux), z. B. Windows 11.
Einstellungen: Sprache und Tastaturlayout „Deutsch“.
NICHT MÖGLICH
Eine Teilnahme mit einem Smartphone, iPad oder Chromebook ist bei meinen Kursen grundsätzlich nicht möglich. Es gibt keine Ausnahmen.
Kamera, Mikrofon und Zubehör
Der Rechner muss zudem über eine funktionierende Kamera und ein Mikrofon verfügen.
Kopfhörer
Für den Kurs benötigt man und nur einfache Kopfhörer mit einem integrierten Mikro (Smartphone-Kopfhörer, hands free call), wer will, kann alternativ ein Headset verwenden.
Kostenpunkt Kopfhörer: ca. 20 Euro
Computermaus
Später kann das jeder für sich selbst entscheiden. Aber am Anfang braucht jeder eine Maus.
Kostenpunkt: ca. 20-40 Euro
Speicherplatz
Alle Installationen werden gemeinsam im Unterricht durchgeführt und erfolgen in den ersten Kursstunden.
Daher ist es wichtig, dass vor dem Start bzw. der Anmeldung bereits genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht.
1. Speicherplatz auf dem Rechner (C-Laufwerk): 1 GB.
2. Zusätzlich entweder 1 GB Speicherplatz auf dem Rechner oder 1 GB Cloud-Speicher. Alternativ: 1 TB externe Festplatte (ca. 55 Euro).
10-Finger-System
Schreiben ist bereits im ersten Teil des HTML5 & CSS3-Kurses ein Hauptbestandteil jeder Kursstunde, daher muss man das 10-Finger-System auf einer Computertastatur bereits gut beherrschen.
Komplett fehlerfreies Tippen in hohem Tempo wird zu Anfang hingegen nicht erwartet, da man mit Übung und Zeit automatisch schneller wird und auch werden muss.
NICHT MÖGLICH
Für das Erlernen des 10-Fingersystems ist weder Zeit, noch ist es Teil des Kurses.
Hinweis zu Messenger-Diensten: Das Tippen mit den Daumen oder einzelnen Fingern auf dem Smartphone ist kein 10-Finger-System und zählt daher überhaupt nicht.
Stabile Internetverbindung
Ohne eine stabile und einigermaßen schnelle Internetverbindung (Glasfaser ist ideal, aber nicht notwendig) geht es nicht, da die Teilnehmer (m/w/d) durch die ständigen Unterbrechungen dann nicht mehr mitkommen und zum Schaden aller den zeitlichen Ablauf des gesamten Kurses aufhalten.
NICHT MÖGLICH
Permanentes Ausschalten des Videos, damit die Verbindung besser wird, ist nicht möglich. Das Video bleibt die ganze Zeit an.
Eigener Raum
Es wird laufend im Kurs miteinander kommuniziert, daher ist für die Teilnehmer (m/w/d) ein ruhiger Raum, der zweimal wöchentlich zur Verfügung steht, eine notwendige Voraussetzung.
Laute Hintergrundgeräusche oder Personen stören, auch mit Kopfhörer, alle anderen Teilnehmer (m/w/d) in ihrer Konzentration und somit die Lernergebnisse aller.
NICHT MÖGLICH
Die Teilnahme in einer Bibliothek etc. ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich, aber nicht regelmäßig oder dauerhaft, und nicht im ersten Teil des Kurses.
Organisation
Im Folgenden noch ein paar Details zur allgemeinen Organisation.
Organisation
Muss ich für die Kurse etwas vorbereiten? Nein, nur der Speicherplatz muss überprüft werden.
Installation
Muss vor dem Kurs etwas installiert werden? Nein, es muss im Vorfeld des Kurses nichts installiert werden. Alles, was benötigt wird, wird zusammen, im Kurs mit meiner Unterstützung, in einer sicheren Umgebung und ohne Zeitdruck in Ruhe installiert und soll ausdrücklich vorher nicht installiert werden.
Zeitzone
Für alle Lehrveranstaltungen gilt die deutsche Uhrzeit für den Kursbeginn: CET, Berlin. Bitte beachten Sie außerhalb dieser Zeitzone die Zeitumstellung im März und Oktober.

Für eine bessere Einschätzung habe ich die wirtschaftliche Situation und die Tech-Branche kurz umrissen.
Jobsituation

Welchen Einfluss hat die Globalisierung?
Es werden auch vermehrt Tech-Jobs ins Ausland verlagert. Vor allem aus Kostengründen. Im Ausland muss man Arbeitskräften weniger pro Stunde bezahlen, zudem sind viele nicht entsprechend versichert.
Ein weiterer Vorteil für die Unternehmen ist eine schlechtere Rechtssituation, besonders in vielen Dritte-Welt-Ländern. Daher werden die menschenunwürdigsten und widerlichsten Arbeiten, bei denen ein Aufschrei bei der eigenen Bevölkerung wahrscheinlicher wäre und das Rechtssystem, Gewerkschaften, falls vorhanden, und die Politik auf den Plan rufen würden, besonders gerne ins Ausland verfrachtet. Möglichst weit aus dem Blickfeld.
Die Tech-Branche ist da keine Ausnahme, sondern wir sind schon lange im Zeitalter des digitalen Kolonialismus, sprich: Sklaverei. Die Konkurrenz ist groß und durch KI sowie deren fehlende Regulierung in vielen Ländern wird weiter verschärft aussortiert werden.
Auch in der Tech-Branche gibt es Entlassungen.
Darf man sich auf Jobgarantien verlassen?
Definitiv nicht. Es gibt Firmen, die mit Jobgarantien werben. Die Tech-Branche gehört zu einer der konkurrenzstärksten Branchen der Welt. Wir befinden uns nicht in den 80er Jahren, und bei Wirtschaftsunternehmen handelt es sich nicht um einen Staatsbetrieb, sondern man befindet sich in einer globalisierten Welt und der freie Markt funktioniert mit Angebot und Nachfrage. Hier existieren keine Jobgarantien für die Bewerber (m/w/d).
Das Bedürfnis der Menschen nach dieser Form von Sicherheit ist mehr als verständlich. Aber das wird zu Marketingzwecken dann auch unseriös ausgenutzt werden. Hier sollte man Folgendes bedenken. Diese angeblichen Jobgarantien dienen nicht der Sicherheit der zukünftigen Mitarbeiter (m/w/d), sondern bei gewinnmaximierenden Unternehmen in erster Linie dem Profit des Unternehmens, das diese vermittelt, denn erst durch die Vermittlung erhalten sie die vereinbarte Provision.
Die Unternehmen, an die dank Jobgarantie dann vermittelt wird, werden oft nicht überprüft, und es gibt bei einigen sehr ernste Gründe, warum viele dieser Unternehmen auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Mitarbeiter (m/w/d) mehr bekommen. Da geht es nicht um Fachkräftemangel.
Ganz besonders für (junge) Frauen und Minderheiten kann das zu einer sehr gefährlichen Situation führen.
Denn dank der Jobgarantie muss man dort dann arbeiten, oder steht (eventuell mit Schulden) allein da.
Abgesehen davon, kann auch ein toller Arbeitgeber, der sein Bestes tut, morgen in die Schieflage geraten, und das führt oftmals auch zu Entlassungen. Auf Jobgarantien sollte man nicht vertrauen.
Was sind Ghostjobs?
Bei diesen sogenannten „Geisterjobs“ handelt es sich um Jobs, die zwar auf der Webseite des Unternehmens oder auf Jobbörsen im Internet stehen, aber diese Jobs existieren in dem Sinne nicht und sollen demzufolge auch gar nicht besetzt werden.
Unternehmen nutzen diese perfide Methode inzwischen, um Vorteile in unterschiedlicher Form zu erhalten. Da kann es um protziges Marketing gehen, um sich besser darzustellen, als man ist. Oder auch finanzielle Vorteile jeder Art, bis hin zum Betrug.
Daher sind die ausgeschriebenen Stellen allein kein zuverlässiges Kriterium, und werden aber dennoch gerne im Wirtschaftskontext für Statistiken in Bezug auf z. B. Fachkräftemangel herangezogen – ohne entsprechende Kontrollen. Frei nach dem Motto: Unternehmen werden schon die Wahrheit sagen.
Viele (internationale) Bewerber (m/w/d) wissen das nicht und verstehen oft die Welt nicht mehr, warum sie trotz so angeblich so hohem Fachkräftemangel keinerlei Reaktionen bekommen. Das ist ein Grund dafür. Das betrifft auch Seiten wie LinkedIn, die weit weniger im Job- und vielmehr im Datengeschäft sind.
Man sollte vorsichtig mit seinen Daten sein. Denn inzwischen sind gefälschte Jobanzeigen, um an die Daten zu kommen und diese zu verkaufen, ein eigenes Geschäftsmodell geworden. Viele Anbieter sitzen praktischerweise zudem im Ausland, weit entfernt von der nationalen Rechtsprechung.
Wer treibt noch sein Unwesen?
Und weil das alles noch nicht reicht, kommen jetzt noch die werbeintensiven Coding-Influencer (m/w/d/ai).
Das sind inzwischen oftmals KI generierte und damit virtuelle Stereotypen, gern mit stylishen pinken Haaren, die als Mensch noch nie eine Zeile Code geschrieben haben können, da sie ja als solcher gar nicht existieren.
Die erzählen dann viele Märchen über die Tech-Branche, die bereits in den letzten zwei Jahrzehnten so nicht den Tatsachen entsprach. Weder auf dem Ausbildungs-, noch dem Arbeitsmarkt.
Sie nutzen die Geisterjobs als Referenzquelle und erzählen immer die gleiche, realitätsferne Story, wie einfach es ist, in ein paar Wochen mit Coding dann total reich zu werden.
Exakt, über diese Aussagen werden in der realen Tech-Branche seit langer Zeit sehr viele spitze Bemerkungen gemacht. Weil es so weit von der Realität entfernt ist, dass die meisten nur noch mit Sarkasmus reagieren können.
Was kann ich vom ersten Job erwarten?

Einstieg
Sehr wenig. Der Einstieg in den ersten Job ist besonders schwierig, denn die Hürden sind absurd hoch. Qualifikation allein reicht nicht, es braucht oft auch Zeit, starke Nerven und erneut: großes Durchhaltevermögen.
Es kommt auf das Land an. Aber: Hunderte von Bewerbungen schreiben zu müssen, ist keine Seltenheit. Man muss mit einplanen, dass man nicht sofort einen Job bekommt. Auch wenn man sehr fleißig war und viel kann. Mit einem Abschluss oder Zertifikat stehen die Arbeitgeber nicht Schlange. Das betrifft nur einzelne Kandidaten (m/w/d).
Der Grund ist: Die Unternehmen erwarten bereits von Anfängern (m/w/d) zwei Jahre Berufserfahrung, denn sie sind nicht bereit, Menschen einzuarbeiten, da das Zeit und damit Geld kostet, und die Fluktuation sehr hoch ist. Willkommen in der internationalen Tech-Branche, in der „sozial“ sowieso größtenteils ein Fremdwort ist.

Berufserfahrung
Wie Anfänger (m/w/d) diese Berufserfahrung bekommen sollen, interessiert dabei überhaupt nicht, denn das ist ja nicht das Problem der Unternehmen.
Daher ist es für Einsteiger (m/w/d) sehr schwierig, diese zwei Jahre Berufserfahrung überhaupt irgendwie zu bekommen, um danach in den ersten, wirklichen Job starten zu können.
Das ist selbstverständlich die ideale Ausgangslage für extreme Ausbeutung und Diskriminierung, und genau dafür ist diese Branche bekannt – weltweit. Hinzu kommt, dass es in der Tech-Branche etwas anders als in anderen Branchen läuft.
Mit dem ersten Job hat man zwar theoretisch den Berufseinstieg in die Arbeitswelt endlich geschafft. Aber wer denkt, jetzt kann man mal kurz durchatmen. Eher nicht.

Lernzeit
Es ist wie der Beginn einer zweiten Lernphase, im echten Dschungel, und jetzt beginnt man im Arbeitsleben noch einmal und muss sich schnell in alles einarbeiten, was man noch nicht kann, und womit genau dieses Unternehmen regelmäßig performt.
Der Unterschied ist nur: Diesmal ist die Lernzeit immerhin bezahlt. Von Work-Life-Balance halten viele Arbeitgeber übrigens auch nicht viel, dafür sehr viel von Kontrolle. Auch das stellen sich viele falsch vor.
Für bildungsferne Gesellschaftsschichten ist es daher besonders schwierig, all das zu meistern, was die Chancen nicht erhöht.
Wie hoch ist der Fachkräftemangel wirklich?
Gibt es den Fachkräftemangel? Selbstverständlich.
Werden zukünftig mehr Fach- und Führungskräfte im Technologiesektor benötigt? Klar, alles andere wäre in einer digital-vernetzten und zunehmend von Technologien abhängigen Welt unwahrscheinlich.
Das sagt einem sowohl die Logik als auch der gesunde Menschenverstand. Gute und sehr gute Entwickler (m/w/d) werden auch in der Zukunft gesucht werden. Keine Frage. Aber da muss man auch erst einmal hinkommen.
Beim Thema Fachkräftemangel und dem tatsächlichen Ausmaß sollte man aber etwas vorsichtig sein, denn da wird oft nur die einseitige Perspektive der Unternehmen wiedergegeben.
Nicht vergessen, das sind Unternehmen mit den völlig überzogenen Forderungen an Anfänger (m/w/d). Hier wird oftmals behauptet, dass sie ihre Positionen nicht besetzen können, da sie ja gar keine passenden Bewerber (m/w/d) finden können.
Das stimmt so nicht ganz, und die meisten, die sich in dieser Branche, ohne Vitamin B, die fragwürdigen Bewerbungsprozesse durchgemacht haben, erzählen da eine ganz andere Geschichte.
Tatsache ist, dass viele dieser Unternehmen sehr schlechte bis absurde Konditionen anbieten und sich dann noch wundern, dass sie keine Mitarbeiter (m/w/d) finden. Manche haben gedanklich die letzten zwanzig Jahre nicht einmal mitbekommen und erwarten sehr viel Wissen von den zukünftigen Mitarbeitern (m/w/d), während sie selbst nur einen wenig dafür anbieten.
Es ist klar, dass gut ausgebildete Bewerber (m/w/d), die auf viel verzichten mussten, um so gut zu werden, da nicht mitspielen und auch Forderungen an den Arbeitgeber haben.
Aber es gibt auch einige Bewerber (m/w/d), die sehr hohe, nicht nur finanzielle, Anforderungen haben, die in der Tech-Branche möglich, aber im gesellschaftlichen Kontext nicht immer gerechtfertigt sind. Und diese Forderungen können von kleinen Unternehmen oder Start-ups unmöglich erfüllt werden, sondern nur von Konzernen.
Man sieht, wohin die Reise geht. Die Wahrheit liegt also eher dazwischen, und die präsentierten Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen.
Einig sind sich diese beiden Parteien nur in dem einen Punkt, dass der Kaffee, gern geerntet von vierjährigen Kindern, für sie beide in Strömen fließen muss.
Wo liegen die Gehälter in der Realität?
Das Frontend ist eine typische Einstiegsposition. Von den angeblich hohen Gehältern, die in sozialen Medien pauschal verbreitet werden, zieht man vom Bruttojahresgehalt am besten gleich mal 70.000-100.000 Euro ab, um in die Nähe der Realität zu gelangen.
Wenn es wirklich so leicht wäre, würde es doch jeder Zweite auf dieser Welt machen. Das sind Luftschlösser, die sich eben auch schnell in Luft auflösen.
- Die Anfangsgehälter lagen in den letzten Jahren im Frontend bei einer 40-Stunden-Woche etwa 35 000-45 000 Brutto. Außerdem werden sie voraussichtlich sinken – nicht steigen.
- Wir sind im Moment eher so bei 30 000 Bruttoeinkommen, ca. 21 300 Nettoeinkommen, und bei Steuerklasse 1 sind das ca. 1700 Euro netto pro Monat, die auf dem eigenen Konto zur Verfügung stehen.
- Das ist nicht berauschend, sondern eher als ein Anfang zu sehen. Dafür muss man aber weit mehr können, leisten, jeden Tag weiterlernen und stressresistenter sein als in anderen Jobs.
- Und es gibt kaum Einstiegspositionen für beispielsweise Fullstack-Entwickler (m/w/d) mit entsprechendem Gehalt, denn solche Positionen muss man sich über die Zeit erarbeiten. Das dauert, aber es ist möglich.
Viel wichtiger ist: Man hält das nur aus, wenn man es gerne macht und den Spaß an der Sache auch in zunächst schlecht bezahlten Jobs nicht völlig verliert. Sonst ist es die Investition vielleicht nicht wert.